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LAT-Beziehungen: Getrennt Leben Und Doch Zusammen

Eine Beziehung führen, aber in getrennten Wohnungen leben: LAT (Living Apart Together, also getrennt zusammenleben) wird zunehmend zu einem gängigen Beziehungsmodell. Mit Video

LAT Beziehungen: Die häufigsten Fragen und Antworten

Etwa 15 Prozent der deutschen Paare leben nicht zusammen. Tendenz steigend. Die Zahl der Paare, die das Beziehungsmodell LAT leben, hat sich seit Beginn der 90er Jahre mehr als verdoppelt. Allerdings ist der Grund nicht immer freiwillig. Die meisten Paare führen eine sogenannte bilokale Partnerschaft wegen unterschiedlicher Arbeitsorte. Aber immer mehr Paare entscheiden sich bewusst für das Zusammenleben an einem Ort in zwei Wohnungen. In diesem Beitrag erfahren Sie die Vor- und Nachteile dieses Beziehungsmodells und ob eine LAT-Beziehung vielleicht etwas für Sie ist. Mit Video (Im Sat1 Frühstücksfernsehen habe ich über das LAT Beziehungsmodell gesprochen)

Was bedeutet LAT?

LAT steht für Living Apart Together, also getrennt zusammenleben. U.a. das Statistische Bundesamt zählt bilokale Paare, das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung untersucht die Dauer der Beziehungen. Eine bilokale Partnerschaft besteht, wenn sie mindestens ein Jahr dauert, sich die Partner in sexueller Hinsicht als Paar verstehen und sie auch von anderen als Paar wahrgenommen werden.

Wer lebt in LAT-Beziehungen?

Das sind vom Alter her vor allem Paare von Mitte bis Ende 20 und Paare ab Mitte bis Ende 40 und darüber. Die jüngeren Paare sind sich noch nicht sicher, ob sie den Partner gefunden haben, mit dem sie ein Leben lang zusammen sein und zusammenleben möchten. Die älteren Paare haben oft bereits geglaubt, sie hätten diesen Partner gefunden, das hat aber nicht geklappt, und jetzt wollen sie nicht mehr ihre eigene Wohnung und ihre Freiräume aufgeben.

Grundsätzlich sind es Partner, die eher mehr Distanz als mehr Nähe benötigen. LAT-Paare, die ein sehr unterschiedliches Nähe-Distanz-Bedürfnis empfinden, also ein Partner sehr viel und ein Partner sehr wenig Nähe wünscht, reiben sich in bilokalen Beziehungen auf. Allerdings belastet ein extrem ausgeprägter Unterschied ebenso Beziehungen, die in einer Wohnung leben.

Trennen LAT-Paare sich nicht viel schneller als Paare, die eine Wohnung teilen?

Nein. Es scheint möglich, dass Paare, die in zwei Wohnungen leben, länger zusammen bleiben.

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Warum leben Paare in einem solchen Beziehungsmodell?

Ein Teil des Alltags, der viele Paare streiten lässt, wie etwa Aufgabenteilung und Haushaltsgeld, fällt weg. Man kann sich aus dem Weg gehen, wenn man genervt ist. Das Paar erlaubt sich also Freiheiten. Das Paar muss allerdings Rituale entwickeln, die für Nähe und Bindung sorgen, damit es sich nicht auseinanderlebt. Und wenn ein Partner eifersüchtig ist, taugt für dieses Paar das Modell ganz sicher nicht.

Wie steht es mit dem Sex in LAT-Beziehungen?

Wohl sehr gut, sagen die befragten Paare. Statistisch ist die Beziehungszufriedenheit besonders hoch, wenn Paare etwa zwei Mal die Woche Sex haben. Weniger macht unzufrieden, mehr macht allerdings nicht zufriedener. Langzeit-LAT-Paare sind eher häufiger intim als Langzeitpaare in einer Wohnung. Eine Erklärung könnte sein: Wir begehren das, was wir nicht haben. Vermissen und Sehnsucht ist durchaus reizvoll für die Leidenschaft. Da kommt kaum Langeweile und Gewöhnung auf. Aber das gilt nur für die, die sich nicht nachts vor Sehnsucht verzehren. Die meisten LAT-Paare sehen sich alle zwei Tage/Nächte, also häufiger als Fernbeziehungen.

Funktioniert das LAT-Beziehungsmodell auch mit Kindern?

Paare mit zwei Wohnungen sind meist kinderlos, entweder weil sie noch keine Kinder haben – oder weil ihre Kinder bereits aus dem Haus sind.

Was sind die Vorteile des LAT-Beziehungsmodell?

Living Apart Together ermöglicht Partnern, sich für gemeinsam erlebte Zeit bewusst zu entscheiden. Das reduziert die Notwendigkeit für Kompromisse und Tauschgeschäfte in alltäglichen Dingen. Als negativ empfundene Seiten des Partners werden so nicht zu einer immer wiederkehrenden Herausforderung, die oft dazu führt, dass das Paar die liebenswürdigen Seiten aneinander nicht mehr wahrnimmt. Außerdem ist in der Regel bei einer LAT-Beziehung die Aufgabenverteilung im Haushalt gleich verteilt: Allein die Vorstellung, ihr Partner würde selbst putzen, waschen und kochen, fasziniert viele Frauen an diesem Beziehungsmodell. Der Partner, der plötzlich nervt sowie Streit um Arbeitsteilung sind immerhin zwei sehr häufige Gründe, wegen derer Paare Hilfe durch Paarberatung suchen.

Test: Sind Sie konfliktfähig?

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Wenn etwas schief läuft in meiner Beziehung, dann spreche ich das möglichst sofort an

Hurra, ein Problem! Krisen sind eine Chance und dazu da, einen Missstand zu verbessern

Bevor ich ein Problem anspreche, warte ich ab. Ich will nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen

Mir ist Harmonie wichtiger als Recht zu bekommen

Kritik nehme ich persönlich

Ungelöste Konflikte vergiften eine Beziehung

Ich lasse mich nicht über den Tisch ziehen

Vor einem Streit quäle ich mich tagelang

Wenn zwei Menschen sich wirklich lieben, dann gibt es auch keinen Streit

Wenn meine Eltern gestritten haben, hat mir das Angst gemacht. Das sollen meine Kinder nie erleben müssen

Mir ist wichtig, dass Menschen mich mögen, deshalb verletze ich niemanden bewusst

Ich erlebe immer wieder, dass meine Furcht vor einer Auseinandersetzung im Nachhinein unbegründet war

Konflikte gehören dazu. Mein Partner kriegt sich schon wieder ein

Die meisten Probleme lösen sich ja doch irgendwann von selbst

Sind Sie konfliktfähig?
Auseinandersetzungen reizen Sie
Im positiven Sinn erleben Sie Konflikte als Chance, etwas zum Besseren zu verändern. Im negativen Sinn gerät dies jedoch für Ihren Partner oft dazu, dass Sie das Beste für sich herausholen. Gut möglich, dass Ihr Partner Sie dafür sogar bewundert, weil er selbst eher für Harmonie eintritt, denn Gegensätze ziehen sich ist an. Achten Sie darauf, nicht zu aggressiv, streitlustig und egoistisch zu wirken. Fokussieren Sie sich auf den Lösungsansatz. Denken Sie pragmatisch und nicht emotional, wenn Sie in einen Konflikt einsteigen.
Konflikte gehören nun einmal dazu
Sie sind nicht scharf auf Auseinandersetzungen, aber Sie gehen ihnen auch nicht aus dem Weg. Möglich, dass es Sie manchmal Überwindung kostet sich gegen Ihren Partner durchzusetzen, weil Sie einfach nicht mit dem Menschen, den Sie lieben, streiten möchten. Gleichzeitig ist Ihnen aber bewusst, dass Aussitzen keine gute Idee ist, weil Probleme nicht verschwinden, sondern eher größer werden und wachsen.
Harmonie über alles!
Konflikte und Streit sind Ihnen zuwider. Wer sich liebt, versteht sich doch schließlich ohne Worte. Im Zweifel kann man sich mal zurücknehmen oder einen Kompromiss eingehen. Laute Worte machen Ihnen regelrecht Angst, Aggressivität aktiviert Ihren Fluchtreflex. Manchmal wünschen Sie sich im Nachhinein, Sie hätten stattdessen auf Gegenangriff geschaltet und sich durchgesetzt. Sie laufen Gefahr, dass Sie dauerhaft unzufrieden werden, wenn Sie nicht auch immer wieder Ihre Bedürfnisse erfüllt sehen. Diese müssen Sie dafür vorbringen und sich für sie einsetzen. Das muss nicht in einen Streit ausarten, aber es ist auch nicht schlimm, wenn doch. Liebe kann Auseinandersetzungen sehr gut aushalten, solange die Partner gelernt haben sich zu versöhnen. Harmoniesucht und Konfliktangst zerstören mehr Beziehungen als reinigende Gewitter. Denn nur durch die werden gegensätzliche Positionen überhaupt erst klar und können dann verhandelt werden.

Was sind die Nachteile des LAT-Beziehungsmodells?

Die Partner müssen Mühe und Zeit investieren, trotz Distanz und getrennten Haushalten ein Wir-Gefühl zu pflegen und zu erhalten. Das können tägliche SMS und Telefonate sein oder Rituale, die dem Partner belegen, er kommt an erster Stelle. Anstrengend kann auch sein, dass sich immer ein Partner ein Stück weit wie ein Gast in der anderen Wohnung vorkommt.

Was sind weitere Gründe für eine bilokale Beziehung?

Das ist sehr individuell. Manchmal sind es persönliche Vorlieben und Hobbys, die der Partner nicht teilt, aber zunehmend geht es wohl um das Bedürfnis nach Individualität und Verzicht auf Kompromisse, die keinen Partner gänzlich zufrieden stellen. Wer spült, wer kocht, wer putzt, wer kauft ein? In LAT-Beziehungen ist das klar: jeder. Die Fürsorge und der Respekt voreinander können durch eigene Verantwortung gestärkt werden. Die Negativ-Spirale, unter der viele Paare leiden, wenn sie die positiven Seiten aneinander durch Alltagsstress nicht mehr wahrnehmen, kann so durchbrochen werden. Allerdings muss ein LAT-Paar dafür mehr Zeit und Energie in die Paardynamik investieren: Wer sich immer nur zurückzieht, weil ihm „heute nicht nach Beziehung ist“, wird sehr schnell immer allein zuhause sitzen. LAT-Partnerschaften sind ähnlich wie Fernbeziehungen und müssen intensiv gepflegt werden. Wer bei LAT als ersten Gedanken an den Mehraufwand durch doppelte Haushaltsführung denkt, wird sich damit vermutlich wenig wohl fühlen.

Ganz sicher steckt dahinter der Wunsch nach Freiraum und Individualität. Deshalb ist dieses Beziehungsmodell auch nichts für Paare, die am liebsten alles gemeinsam unternehmen. Es ließe sich diskutieren, ob da nicht auch bei manchem Partner etwas Bindungsangst mitschwingt, also die Furcht vor so viel Nähe, dass man im Wir aufgeht und das Ich dabei aufgibt. Das klingt jetzt negativ, aber nach meiner Erfahrung aus der Beratung scheint mir für einige Menschen getrennt zusammenleben auch der einzige Weg eine Beziehung zu führen, weil sie keine Kompromisse eingehen wollen oder können.

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Wie kann man den Partner mit dem Wunsch nach diesem Beziehungsmodell konfrontieren?

Eine LAT-Beziehung kann nach meiner Erfahrung nur funktionieren, wenn beide Partner die Vor- und Nachteile ähnlich bewerten und vor allem wenn sie vertrauen können, dass die Freiheiten nicht ausgenutzt werden. Die meisten LAT-Beziehungen, die ich kenne, starteten nicht mit einer gemeinsamen Wohnung, sondern die Partner haben sich nach dem Kennenlernen gemeinsam entschieden, ihre Wohnungen zu behalten. Später wird der Wunsch nach getrennten Wohnungen vom Partner möglicherweise als Trennungsversuch bewertet.

Bewerten Frauen und Männer das Beziehungsmodell unterschiedlich?

Das Klischee, dass Männer die Freiheit wünschen und Frauen die Nähe, greift nach meinen Erfahrungen bei LAT-Paaren selten. Im Gegenteil geht der Wunsch häufig von der Partnerin aus. Das lässt sich nicht verallgemeinern, aber mein Eindruck ist, dass die Selbstverantwortung ein großer Reiz darstellt. Natürlich sind viele Herausforderungen im Alltag gemeinsam besser zu bewältigen – doch häufig hat gerade die Partnerin den Eindruck, sie müsse viel mehr investieren. Bei LAT-Partnern bringt niemand abends die Wäsche mit in die andere Wohnung und geht davon aus, dass sie am nächsten Tag gewaschen und gebügelt im Kleiderschrank liegt.

Benötigen Paare besondere Voraussetzungen, damit diese Beziehungsform gelingen kann?

Einer LAT-Beziehung darf es nicht an Verbindlichkeit mangeln. Das Bekenntnis für den Partner einzustehen, ihm Liebe, Fürsorge und Respekt entgegen zu bringen, ist ebenso notwendig wie in einem gemeinsamen Haushalt. Doch genau die räumliche Trennung scheint vielen Paaren erst die Grundlage zu geben, dies zu tun. Statistisch drücken im Vergleich LAT Paare ihren Partnern gegenüber mehr Wertschätzung aus und beschreiben sich selbst in ihren Beziehungen glücklicher.

Ist das nicht in Zeiten von Wohnungsmangel in den Städten egoistisch?

Egoistisch vielleicht, verständlich aber auch. Wer zusammenzieht gibt meist ja zwei Wohnungen auf, um eine größere Wohnung zu suchen. Scheitert die Beziehung, müssen erneut zwei kleinere Wohnungen gesucht werden. Die sind in der Zwischenzeit oft deutlich teurer geworden. Mit Umzugskosten ist das eine teure Entscheidung. Bei den älteren LAT-Paaren ist es oft so, dass die jahrelang in ihrer Wohnung waren, vielleicht auch Wohneigentum besitzen, das sie nicht aufgeben wollen.

Wer kann sich zwei Wohnungen eigentlich leisten?

Zwei Wohnungen sind natürlich Luxus. Letztlich fallen kosten für zwei Single-Haushalte an. Kürzlich gab es eine Studie, nach der Single-Leben 100 Prozent teurer ist als das Leben als Paar. Und: Das Finanzamt verlangt von verheirateten Paaren, dass sie einen gemeinsamen Hauptwohnsitz haben, wenn diese Paare ihre Steuer gemeinsam veranlagen wollen. Ausnahmen gibt es, wenn ein Partner an einem anderen Ort arbeitet.

Gibt es Tipps für eine funktionierende Beziehung in getrennten Wohnungen?

  • Die Partner müssen Mühe und Zeit investieren, trotz Distanz und getrennten Haushalten ein Wir-Gefühl zu pflegen und zu erhalten. Das können tägliche SMS und Telefonate sein oder Rituale, die dem Partner belegen: er kommt an erster Stelle. Anstrengend kann auch sein, das sich immer ein Partner ein stückweit wie ein Gast in der anderen Wohnung vorkommt.
  • Konkret heißt das: Die individuellen Bedürfnisse immer wieder abfragen und überprüfen. Rituale schaffen, die Nähe auch über Distanz ermöglichen.
  • Viele kleine Aufmerksamkeiten.
  • Aber letztlich gelten alle Regeln wie für eine normale Beziehung auch: Aufmerksamkeit, Lob und Anerkennung, Zeit für Zweisamkeit, Zärtlichkeit, Geschenke und eine faire, respektvolle Streitkultur. Und den Partner niemals für selbstverständlich nehmen.

Tipps für eine glückliche LAT-Beziehung:

Das Wochenende für die Zweisamkeit

Erledigen Sie lästige Dinge wie Hausarbeit nach Möglichkeit unter der Woche. Reservieren Sie die gemeinsame Zeit für ungezwungenes Zusammensein. Eine Beziehung wächst durch gemeinsames Erleben. Das muss kein straffes Programm sein, sondern darf auch entspannt zusammen kochen oder ein Frühstück im Bett sein. Das Wochenende zu zweit soll Spaß machen und darf Sie nicht unter Planungsdruck setzen.

Ausgewogenheit

Jeder ist für den eigenen Haushalt verantwortlich. Das macht den Partner ein stückweit zu einem Gast in der anderen Wohnung, der eben nicht selbstverständlich da ist. Ein guter Gast wird sich aber deshalb nicht bedienen lassen. Damit sich kein Partner dauerhaft übervorteilt fühlt, sollten die Wohnungen ähnlich häufig gemeinsam genutzt werden.

LAT-Wohnungen sind keine Single-Wohnungen

In einer LAT Beziehung gibt es zwei Lebensmittelpunkte. Dazu gehört, dass die eigene Wohnung auch für den Partner Frei- und Gestaltungsräume bietet. Im Kühlschrank stehen nicht nur die eigenen Lieblingseinkäufe und auch Neuanschaffungen werden gemeinsam geplant und besprochen: Schließlich soll sich jeder Partner in beiden Wohnungen wohl fühlen. Dazu gehört uneingeschränkter Zugang.

Das soziale Netz

Unternehmen Sie etwas mit Ihren Freunden, machen Sie Sport oder genießen Sie die Aktivitäten, die Ihr Partner nicht so gerne mit Ihnen teilen würde. Sehen Sie das Positive: Sie können über Ihre freie Zeit ganz unabhängig verfügen. Umso ausgeglichener wird Sie Ihr Partner in der gemeinsamen erleben.

Gemeinsame Ziele

Gleichen Sie immer wieder ab, ob sich Ihre Beziehung für beide gewünscht entwickelt. „Wie wollen wir als Paar in einigen Jahren unsere Beziehung führen?“, sollte immer wieder thematisiert werden. LAT-Paare, die nur aus beruflichen Gründen getrennt leben, benötigen meist die Aussicht auf einen gemeinsamen Haushalt in der Zukunft.

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Eric Hegmann

Eric Hegmann ist Paartherapeut, Single-Coach und Autor. Er hat über ein Dutzend Bücher zu Liebe, Partnerschaft und Partnersuche veröffentlicht und ist in seinem Fachbereich einer der meist zitierten Experten im deutschsprachigen Raum. Seit über 15 Jahren unterstützt er die Partneragentur Parship. Er ist Chefredakteur des Online Magazins beziehungsweise beziehungsweise und Gründer der Modern Love School .

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