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Beziehungsstress: 3 Fragen, Die Zeigen, Ob Die Beziehung Noch Eine Zukunft Hat

Immer Stress in der Beziehung: Hat unsere Beziehung noch eine Zukunft? In der Paarberatung geht es häufig darum: Wollen wir noch einmal in unsere Liebe investieren?

Beziehungsstress: Was tun?

Können wir unsere Beziehung noch retten? Soll ich lieber gehen oder bleiben? Soll ich mich trennen? Oder hat ein Partner womöglich bereits aufgegeben und aufgekündigt. Drei einfache, aber unerlässliche Fragen, mit denen Sie auch im Beziehungsstress einen kühlen Kopf bewahren können

Echte, authentische Beziehungen lassen sich nicht nach einer Checkliste beginnen – und auch nicht beenden. Vor allem ist Liebe zunächst immer wert, um sie zu kämpfen. Allerdings verändern sich Menschen und es gibt Beziehungen, die schmerzen und schaden. In der Paarberatung erlebe ich immer wieder Menschen in emotionaler Abhängigkeit. Oder eine Paar-Dynamik, die zerstörerisch ist. Mein Wunsch in meiner Arbeit ist immer zunächst, den Partnern zu zeigen, dass sie mehr eint als trennt. Doch wenn Ihre Antworten auf die folgenden drei Fragen sind: „Alleine wäre ich besser dran“ – dann sollten Sie Konsequenzen ziehen. Denn das sind Sie sich selbst schuldig.

Test: Beziehungsstress durch den Partner?

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Hat mein Partner mir in schwierigen Zeiten geholfen?

Hat mein Partner mich in schwierigen Zeiten alleingelassen?

Hat mein Partner mich in schwierige Zeiten gebracht?

Hat Ihr Partner Ihnen wirklich gut getan?
Seien Sie ehrlich: Gut getan hat Ihnen Ihr Partner nicht

Verhaltensweisen eines Menschen ändern sich nur, wenn dieser selbst die Kraft aufwendet und intensiv an den Ursachen arbeitet, die dazu führen. Das beinhaltet, sich seinen Ängsten und Sorgen zu stellen und die Muster der Schutzstrategien zu verändern, die er sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat, Verletzungen zu vermeiden. Sie sind es wert, nicht darauf warten zu müssen und davon abhängig zu sein.
Sie sind sich unsicher, wie Sie Ihre Beziehung bewerten können

Sie finden noch keine eindeutige Antwort, ob Ihr Partner Ihnen gut getan hat. Möglich, dass Sie sich wegen Ihres Anteils an den Problemen unsicher sind. Sie haben natürlich recht, dass Paar-Dynamik Zwei benötigt. Doch toxische Muster sind vor allem: toxisch. Es ist gut möglich, dass Sie gemeinsam in einer Paarberatung oder Paartherapie solche Muster aufarbeiten, erkennen und sogar verändern können. Dazu müssen aber Beide bereit sein. Sind Sie das nicht – oder Ihr Partner – werden Sie dauerhaft keine Beziehungszufriedenheit erreichen, die für eine harmonische Partnerschaft auf Augenhöhe notwendig ist.
Sie und Ihr Partner vertragen sich. Warum haben Sie diesen Test gemacht?

Offenbar läuft es bei Ihnen. Herzlichen Glückwunsch. Bleibt die Frage, weshalb Sie dann diesen Test gemacht haben? Als reine Vorsorge? Das ist immer eine gute Idee, seine Beziehung immer wieder auf den Prüfstand zu stellen? Oder haben Sie doch insgeheim Sorge, dass vielleicht unausgesprochene Konflikte schwelen? Vielleicht nehmen Sie dann dieses Ergebnis zum Anlass, mit Ihrem Partner über diese Gedanken zu sprechen. Auf jeden Fall scheint Ihre Beziehung ein stabiles Fundament zu besitzen, das Ihnen Sicherheit geben sollte.

Beziehungsstress durch Kommunikationsfehler

Die häufigsten Kommunikationsfehler und wie Sie Beziehungsstress vermeiden können

1.     Hat mein Partner mir in schwierigen Zeiten geholfen?

Fürsorge und Hilfe ist eine Sprache der Liebe. Hilfsbereitschaft, gegenseitige Unterstützung und Anerkennung – ohne permanent abzuwägen, ob sich der Einsatz lohnt und ob man genauso viel zurückbekommt, wie man investiert hat – gehören unverhandelbar zur Liebe dazu. „Das ist dein Problem. Ich habe eigene. Sieh selbst, wie du damit klarkommst“, ist ein echtes Armutszeugnis. Sicherlich muss man im Einzelfall prüfen, ob es sich um eine Ausnahme handelte oder einen Dauerzustand. Ob es sich um ein wiederkehrendes Problem handelt, das schon so oft thematisiert wurde. Grundsätzlich dürfen Sie von Ihrem Partner erwarten, dass er Ihnen zur Seite steht, die Ärmel hochkrempelt und bereit ist, mit anzupacken. Denn wer sich nicht aufeinander verlassen kann, verliert die Zuversicht, in Zukunft gehört und anerkannt zu werden. Sonst droht, dass der abgewiesene Partner Hilfe außerhalb der Beziehung sucht. So beginnen exklusive Bindungen abseits der Partnerschaft und aus diesen entwickeln sich häufig Affären.

2.     Hat mein Partner mich in schwierigen Zeiten alleingelassen?

Viele Menschen sagen nicht umsonst, dass sie lieber ganz alleine leben würden, als sich alleingelassen zu fühlen in einer Beziehung. Denn sich hilflos und einsam zu fühlen in einer Beziehung ist schrecklich. Einsamkeit ist aber nicht nur schmerzhaft, sie lässt auch Gefühle erstarren. Einsamkeit ist eine kalte Faust, die das Herz umklammert. Wer immer nur bittet, aber selbst nie gibt, darf sich natürlich nicht wundern, wenn niemand da ist in Notsituationen. Doch es zerstört das Vertrauen in den Partner, wenn der sich abwendet statt zuwendet. Wenn der lieber anderswo Spaß hat, während man selbst nicht weiterweiß, weil er das Elend nicht ertragen möchte. Ein Paar ist ein Team. Das kann nur zusammenhalten, wenn sich die Partner einander eben nicht allein lassen. Wer braucht eine Beziehung, die sich nur in schönen Worten und Absichtserklärungen verliert?

3.     Hat mein Partner mich in schwierige Zeiten gebracht?

Verantwortung trägt zunächst jeder für sich – und für die gemeinsame Beziehung. Jede Entscheidung muss nicht nur abgewogen werden, ob sie für einen selbst gut ist, sondern auch, ob sie womöglich der Partnerschaft schadet. Verhaltensweisen, die einen in Schwierigkeiten bringen, sind auch oft Nichtstun und Abwarten. Wer Probleme aussitzt, statt sie zu anzugehen, wartet eigentlich nur, bis es richtig schlimm für alle wird. Etwa wenn ein Partner eigenmächtig Schulden macht, für die beide haften müssen. Auch Missbrauch von Alkohol oder anderen Substanzen sind Vorboten von großen Problemen. Suchterkrankungen sind zunächst vor allem Erkrankungen, die behandelt werden müssen. Wenn der Betroffene jedoch jede Hilfe ablehnt, das Problem ignoriert oder womöglich sogar aggressiv auf Zuwendungen reagiert, dann muss der Partner sich selbst schützen. Manche Menschen wollen sich nicht helfen lassen und können auch nicht gerettet werden – zumindest nicht ohne externe Hilfe.

Beziehungsstress Eifersucht –  Test: Wie eifersüchtig bin ich?

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Ich will immer informiert sein, was mein Partner gerade macht.

Ich denke ständig daran, dass mein Partner untreu sein könnte.

Ich fühle mich sofort persönlich angegriffen und werde extrem eifersüchtig, wenn mein Partner von anderen erzählt.

Ich unterbreche das Gespräch meines Partners, wenn er sich zu ausführlich mit Anderen unterhält.

Ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn mein Partner einen Abend mit Freunden verbringt.

Ich lasse es zu, dass mein Partner kleine Flirts mit anderen hat.

Wenn mein Partner sich seinem Hobby oder anderen Menschen zuwendet, habe ich das Gefühl, ausgeschlossen zu sein.

Natürlich überprüfe ich, ob mein Partner mir die Wahrheit gesagt hat.

Mein Partner sagt mir ständig, ich sei eifersüchtig.

Würden sich meine beiden besten Freunde ohne mich treffen, würde mich das misstrauisch machen.

Beschäftigt sich mein Partner auf einer Party mit anderen, dann suche ich mir ebenfalls nette Gesellschaft.

Ich finde es okay, meinen Partner zu kontrollieren, weil er mir dafür ständig Anlass gibt

Ohne meinen Partner hätte ich keine Lust auf mein Leben.

Verlässt mich mein Partner, dann fühle ich mich wertlos

Ich habe das Gefühl, mein Partner genießt die Zeit mit manchen anderen Menschen mehr als die Zeit mit mir.

Vertrauen muss man sich verdienen

Wenn ich könnte, würde ich sehr vieles in meinem Leben ändern.

Oft konkurriere ich innerlich mit meinem Partner.

Ich fühle mich gut genug für meinen Partner.

Die Vorstellung, mein Partner könnte fremdgehen wollen, verfolgt mich täglich.

Mein Partner erzählt mir alle seine sexuellen Fantasien

Ich wurde schon einmal in einer früheren Beziehung betrogen.

Untreue ist verachtenswert und ein untreuer Partner könnte sich auf etwas gefasst machen

Meine besten Freunde sagen, mein Partner müsse mit meiner Eifersucht einiges ertragen

Wie eifersüchtig sind Sie?
Sie sind gar nicht eifersüchtig
Besitzdenken und Eifersucht ist Ihnen fremd. Für Sie ist Autonomie und Selbstbestimmung ein immens wichtiger Wert in Ihrem Leben. In Beziehungen kann das jedoch auf Ihren Partner so wirken, als wären Sie distanziert und vielleicht sogar auf der Flucht. Sie ziehen dadurch häufig Partner an, die unter Verlustangst leiden und deshalb immer daran zweifeln, ob Sie es wirklich ernst meinen. Sie müssen nicht eifersüchtig sein, um Liebe zu zeigen. Aber vergessen Sie nicht, dass Menschen, die ein wenig Eifersucht als Liebesbeweis empfinden, andere Bestätigung Ihrer Zuneigung benötigen.
Ihre Eifersucht zeigt Ihr Commitment
Besitzdenken liegt Ihnen nicht. Aber deshalb würden Sie nun auch nicht darauf verzichten, um Ihren Partner zu kämpfen. Sie können stolz darüber lächeln, dass Ihr Partner auf einer Party angeflirtet wird. Gleichzeitig beobachten Sie genau, ob Ihr Partner sich nur geschmeichelt fühlt durch Eroberungsversuche – oder ein wenig zu begeistert darauf eingeht. Ihnen geht es nicht um Kontrolle, Sie leiden auch nicht unter großer Verlustangst – Sie wollen nur vorsorgen für Ihre Beziehung und diese nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Ihre Freiheit ist Ihnen ein ebenso wichtiger Gut wie die Ihres Partners. Dabei vergessen Sie aber nicht, dass es auch Belege der gegenseitigen Zuneigung und Verbindlichkeit braucht, damit Sie beide an die Zukunft Ihrer Partnerschaft glauben können.
Eifersucht ist für Sie allgegenwärtig
Ihre Eifersucht hat ein Ausmaß erreicht, das Ihre Beziehung gefährdet. Gut möglich, dass Ihre Eifersucht frühere Partnerschaften bedroht und vielleicht sogar zerstört hat. Was Sie tun: Sie treiben mit Ihrer Eifersucht Ihren Partner garantiert aus Ihrer Beziehung. Nicht andere Versuchungen werden ihn locken, sondern Ihre Verhaltensweisen werden seine Liebe irgendwann auslöschen. Ihr Selbstwert hat möglicherweise durch schlimme Verletzungen großen Schaden erlitten. Doch gegen traumatische Erlebnisse können und müssen Sie etwas unternehmen und Sie dürfen nicht darauf hoffen, dass dysfunktionale Verhaltensweisen verstanden und akzeptiert werden. Lösen Sie sich aus Ihrer Opferrolle, Sie sind bereits Täter geworden.

Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?

Macht meine Beziehung noch Sinn? Woran erkennt man, dass eine Beziehung am Ende ist?

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Ich habe einen Online Kurs entwickelt, der basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen Ihnen Antworten geben wird. Wie erlebe ich meine Beziehung? Ist meine Beziehung beständig? Wie steht es um die Leidenschaft? Tut mein Partner mir wirklich gut? In meinem Online Kurs “Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?” finden Sie vier Tests mit insgesamt über 200 Fragen, die Ihnen Ihre Entscheidung nicht abnehmen, aber sehr viel leichter machen werden.

Kann ich alleine etwas für meine Beziehung tun?

Die Sprache der Liebe – Online Coaching Kurs in 10 Lektionen von Eric Hegmann

Der erste Schritt für eine Verbesserung der Partnerschaft ist eine Verbesserung der Gesprächskultur. Wie Beziehungsgespräche führen, wie richtig streiten, wie konstruktive Lösungen finden? In meinem Online Coaching Kurs „Die Sprache der Liebe“ lernen Sie in zehn Lektionen sich und Ihren Partner besser kennen. Ohne Terminvereinbarung, ohne Aufwand, alleine oder gemeinsam mit Ihrem Partner, modern, zeitgemäß und günstig. Probieren Sie die unverbindliche Gratis-Lektion aus.

Eric Hegmann

Eric Hegmann ist Paarberater, Single-Coach und Autor. Er hat über ein Dutzend Bücher zu Liebe, Partnerschaft und Partnersuche veröffentlicht und ist einer der meist zitierten Dating- und Beziehungsexperten im deutschsprachigen Raum. Seit über 12 Jahren unterstützt er die Partneragentur Parship. Er ist Chefredakteur des Online Magazins beziehungsweise beziehungsweise

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