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Warum Versteht Mein Partner Mich Nicht?

Mein Partner versteht mich einfach nicht! – Ein Satz, den viele Menschen (mit)seufzen. Woran liegt es und wie verbessern Sie Ihre Kommunikation?

1. Sprechen Sie verschiedene Sprachen der Liebe?

Wie sagen Sie: „Ich liebe dich“? Formulieren Sie einen Satz mit diesen drei Worten? Das ist gut. Tun Sie das öfter. Oder zeigen Sie Ihre Liebe? Denn schließlich zählen die Taten mehr als Worte. Das ist ebenfalls gut. Hoffentlich versteht Ihr Partner Sie auch. Es ist keineswegs sicher, dass beispielsweise Ihr Engagement im Haushalt von ihm als Liebesbeweis anerkannt wird. Er favorisiert Intimität. Dafür würde er eine Putzfrau kommen lassen und Sie zum Essen einladen – zweimal die Woche.

Gary Chapman hat mit seinem Buch „Die 5 Sprachen der Liebe“ eine schön verständliche Übersetzungshilfe geleistet für die Dinge, die Menschen als Liebesbeweis verstehen, geben und sich wünschen. Dass zwei Partner dieselbe Sprache sprechen ist nicht unmöglich. Aber keinesfalls vorgegeben. Gerade Aufmerksamkeit und Hilfsbereit und Zärtlichkeit und Zweisamkeit sind missverstandene Liebesbotschaften.

Eine der wichtigsten Sprache der Liebe: Lob und Anerkennung. Am Besten vor Anderen. Ein „Ich bin stolz auf dich, wie du das gemacht hast“ sorgt umgehend für mehr Selbstbewusstsein und eine sichere Bindung.

Geschenke sind ebenfalls eine Sprache der Liebe. Sie sollten aus der Aufmerksamkeit heraus für den Partner entstanden sein. Ein Partner, der ein unpersönliches Geschenk als Affront versteht, sagt Ihnen damit: „Du weißt nicht, was mir gefällt?“ – Und stellt die Liebe in Frage.

Zeit für Zweisamkeit ist beispielsweise, was junge Eltern schmerzhaft vermissen. Dadurch wird die Bindung auf eine harte Probe gestellt. Glauben Sie nicht, die gemeinsame Aufgabe und Fürsorge würde das Bedürfnis von Zweisamkeit auf Dauer erfüllen.

Hilfsbereitschaft und Fürsorge zeigen uns, dass jemand uns vor die eigenen Bedürfnisse stellt. Je älter wir werden umso wertvoller werden diese Signale. Solange wir alles selbst können, mag uns nicht so wichtig sein, was der Partner aus freien Stücken für uns tut. Das ändert sich. Denn das gehört zum Leben dazu.

Intimität und Zärtlichkeit sorgen für Bindung. Körperkontakt ist eine Sprache der Liebe auf biologischer Basis. Hormone und Botenstoffe sorgen für Zugehörigkeit – teilweise mit Entzugsartigen Reaktionen, wenn sie wegfallen.

Prüfen Sie, welche Sprache(n) Ihrem Partner besonders gut tun und investieren Sie in den entsprechenden Sprachkurs, wenn Sie bisher unterschiedlich kommuniziert haben.

Welche Sprache der Liebe bevorzugen Sie? Machen Sie den Test

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Quiz: Welche Sprache der Liebe spreche und verstehe ich?
Lob und Anerkennung

Ihre bevorzugte Liebessprache ist Lob und Anerkennung. Wenn Ihr Partner Ihnen das Gefühl von Dankbarkeit gibt, Sie wahrnimmt und Ihnen zeigt, dass er/sie stolz auf Sie ist, dann fühlen Sie sich geliebt. Auch Ermutigung tut Ihnen gut, wenn Sie mit sich selbst oder einer Aufgabe hadern. Wenn Ihr Partner die Liebessprache Lob und Anerkennung bevorzugt, dann seien Sie achtsam im Alltag, um auch kleinere Dinge zu bemerken, die Ihr Partner für Sie tut und loben Sie ihn/sie dafür. Besonders nachhaltig ist Lob vor anderen. Wissenswertes über Lob und Anerkennung: Häufig ist der Wunsch nach Anerkennung von anderen verbunden mit früheren Verletzungen des Selbstwertgefühls. Um weniger auf Lob und Anerkennung angewiesen zu sein gilt, den eigenen Selbstwert zu stärken und zu überprüfen, ob Zufriedenheit nicht auch stärker aus der eigenen Haltung heraus erreicht werden kann.
Zweisamkeit

Ihre bevorzugte Liebessprache ist Zweisamkeit. Wenn Ihr Partner Ihnen Zeit schenkt, Sie miteinander etwas unternehmen können. Zweisamkeit herrscht, wenn Paare etwas gemeinsam tun, einander mit Aufmerksamkeit begegnen und Sie einander kennenlernen in verschiedenen Situationen. Wenn Ihr Partner die Liebessprache Zweisamkeit bevorzugt, dann ist wichtig, dass Sie Verabredungen einhalten, pünktlich sind und Störungen wie Smartphone und Internet meiden. Investieren Sie in einen Babysitter, denn zur Zweisamkeit gehört, sich ganz aufeinander einzulassen. Wissenswertes über Zweisamkeit: Menschen, denen Zweisamkeit sehr wichtig ist, fühlen sich häufig nicht wahrgenommen oder nur als Option und nicht als Priorität. Der Grat zum Wunsch immer im Mittelpunkt zu stehen, ist manchmal schmal.
Geschenke

Ihre bevorzugte Liebessprache sind Geschenke. Wenn Ihnen Ihr Partner Ihre Wünsche erfüllt, dann fühlen Sie sich geliebt. Bei Geschenken kann es sich um Überraschungen handeln oder auch um Aufmerksamkeiten, also wenn Ihr Partner sich an Ihre Wünsche erinnert und diese dann selbsttätig erfüllt. Wer jemanden beschenkt, der beschäftigt sich mit dem anderen. Ein Geschenk ist das Symbol dieser Gedanken. Wenn Ihr Partner die Liebessprache Geschenke bevorzugt, dann sollten Geschenke keine seelenlosen Mitbringsel sein, die nicht mit ihm/ihr zu tun haben. Nicht ausreichend sind Geschenke, die nur zu bestimmten Anlässen wie Valentinstag, Geburtstag oder Jahrestagen gewährt werden. Freiwilligkeit ist besonders wichtig! Wissenswertes über Geschenke: Ein schlecht ausgewähltes Geschenk ist das Schlimmste für einen Partner, der die Liebessprache Geschenke spricht. Denn damit zeigen Sie in dessen Wahrnehmung, dass Sie ihn nicht gut kennen – und das kann dazu führen, dass die Liebe und die Beziehung in Frage gestellt werden.
Hilfsbereitschaft

Ihre bevorzugte Liebessprache ist Hilfsbereitschaft. Sie wünschen sich Gefälligkeiten, die Ihr Partner nicht auf Aufforderung, sondern freiwillig aus Liebe für sie tut. Das können sehr oft auch Haushaltsaufgaben sein. Wenn Ihr Partner die Liebessprache Hilfsbereitschaft spricht, dann ist jede Handreichung eine Liebesbekundung. Gut möglich, dass er Sie immer wieder auffordert, Sie zu unterstützen. Geliebt fühlt er/sie sich jedoch nur dann, wenn Sie nicht so lange warten, bis Sie gebeten werden zu helfen. Wissenswertes über Hilfsbereitschaft: "Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du ...", ist eine Forderung, auf die kaum ein Partner positiv reagieren wird. Daraus entsteht rasch eine Forderungs-Rückzug-Dynamik, die beide Partner mehr trennt als vereint. Auch Hilfsbereitschaft funktioniert als Liebessprache auf Augenhöhe nur, wenn sie freiwillig erfolgt.
Intimität

Ihre bevorzugte Liebessprache ist Intimität. Wenn Ihr Partner Ihnen körperliche Nähe gibt, wozu ebenso Zärtlichkeiten wie Sex zählen. Mit Berührungen zeigen Menschen, dass sie den anderen annehmen, dass sie ihn gerne anfassen, dass sie ihn akzeptieren, wie er ist. Wenn Ihr Partner die Liebessprache Intimität bevorzugt, dann ist für ihn/sie Sex nicht nur Leidenschaft und Lust, sondern vor allem Nähe und Bindung. Sex-Verzicht bedeutet dann Liebesentzug und sollte nicht als Machtinstrument missbraucht werden. Wissenswertes über Intimität: Körperliche Nähe tut gut. Nicht nur der Seele. So reduziert eine Umarmung von mehr als 30 Sekunden bereits nachweisbar Stress, lässt den Blutdruck sinken und sorgt für die Produktion von Bindungshormonen wie Oxytocin. Sexsucht als Extrem lässt oft darauf schließen, dass der Betroffene sich selbst für wenig liebenswert hält und Bestätigung durch besonders viel Intimität erhofft.

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2. Kommunizieren Sie auf Augenhöhe?

In der Transaktionsanalyse wird das Bild gezeichnet, wie Sie auf einer Ebene miteinander sprechen können. Die Idee dahinter ist, dass Sie je nach Situation und Persönlichkeit dazu neigen, die Haltung Ihres Kindheits-Ichs, Ihres Erwachsenen-Ichs oder Ihres Eltern-Ichs zu verwenden. In einer Partnerschaft sind Sie gleichberechtigt und weder Mutter/Vater noch Kind Ihres Partners. „Du sollst…“, „Warum machst du immer…?“ sind Botschaften von oben nach unter. Auf einer Ebene würde es sich eher so anhören: „Wie lösen wir das Problem?“

3. Achten Sie darauf, was Ihr Partner versteht – nicht nur, was Sie zu sagen versuchen

Sie können sich noch so gewählt ausdrücken: Was Ihr gegenüber versteht, liegt nur in Teilen in Ihrer Verantwortung. Sie können nicht beeinflussen, welche Erinnerungen und Emotionen er mit Wörtern, Situationen, Stimmungen verbinden. Aber Sie können darauf achten, ob sein Verständnis mit Ihrer Botschaft halbwegs übereinstimmt – indem Sie nachfragen und nachlegen oder korrigieren, wenn nötig. Viele Menschen vermuten, dass von Ihrer Aussage beim Gegenüber nur ein kleiner Teil angekommen ist. Das ist nicht ganz richtig, denn vermutlich wurden bei ihm so viel mehr Dinge ausgelöst, als Sie tatsächlich gesagt haben, dass er eher ein Vielfaches verstanden hat. und oft hat er ja recht. „Da vorne ist Rot!“ beschreibt nicht nur die Ampelschaltung sondern beinhaltet einen Appell. Vielleicht meinen Sie das, weil der Fahrer gerade am Smartphone spielte und abgelenkt war, vielleicht weil Sie es besser finden, auf eine Ampel zuzurollen. Ankommen wird aber ganz sicher, dass Sie Ihren Fahrer für unfähig halten, sein Verhalten der Situation ohne Ihre Hilfe anzupassen. Er wird das nicht honorieren – mit Glück nimmt er es mit Humor, weil er Sie kennt und Ihre Aussagen „übersetzen“ kann.

Online Kurs: Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?

Macht meine Beziehung noch Sinn? Woran erkennt man, dass eine Beziehung am Ende ist?

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Im Online Kurs “Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?” finden Sie fünf Tests mit insgesamt über 200 Fragen, die Ihnen Ihre Entscheidung nicht abnehmen, aber sehr viel leichter machen werden.

Online Kurs: Die Sprache der Liebe

In zehn Schritten zu spürbar mehr Beziehungszufriedenheit und einer liebevolleren Partnerschaft. Ohne Wartezeit, ohne Terminvergabe. “Die Sprache der Liebe” ist geeignet als konstruktive Sofortmaßnahme und spielerische Prävention von Konflikten.

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Persönlichkeitstest: Woran bin ich mit ihm?

Passen Sie wirklich zusammen? Persönlichkeitstest fürs Beziehungsglück

Kein “Liebestest”, sondern eine seriöse Einschätzung der Beziehungspersönlichkeit Ihres neuen Partners. In meiner Arbeit liegt ein Schwerpunkt auf dem Bindungsverhalten und den negativen Überzeugungen und Glaubenssätzen, die zu Ängsten und zu Schutzstrategien vor erneuten Verletzungen führen. Darauf basierend habe ich den Test entwickelt: Woran bin ich mit ihm? Ist er der Falsche oder der Richtige? Er ermöglicht Ihnen Antworten auf die Fragen: Was treibt ihn an? Was macht ihn glücklich? Wonach strebt er? Denn wenn Sie dies wissen, dann können Sie entscheiden, ob sich das für Sie langfristig gut anfühlen wird.

 

Eric Hegmann

Eric Hegmann ist Paarberater, Single-Coach und Autor. Er hat über ein Dutzend Bücher zu Liebe, Partnerschaft und Partnersuche veröffentlicht und ist einer der meist zitierten Dating- und Beziehungsexperten im deutschsprachigen Raum. Seit über 12 Jahren unterstützt er die Partneragentur Parship. Er ist Chefredakteur des Online Magazins beziehungsweise beziehungsweise

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